Radball Krimi – Spannung bis zum letzten Spiel – U23-Radball-EM in Kamenz
Der RFV 1900 Wiednitz richtete am 19.09.2026 die UEC Cycle Ball U23 European Championships in der Sporthalle Kamenz am Flugplatz aus, für die sich 10 Mannschaften aus 6 europäischen Nationen qualifiziert hatten. Spannende Spielen, packende Entscheidungen und eine mitreißende Stimmung auf der Fantribüne – WAS FÜR EIN TAG!

Die 20 Vorrunden Spiele wurden in 2 Gruppen ausgespielt. Deutschland 1 mit Sullivan Pittner und Lenny Schwarzbauer sichern sich den Gruppensieg in Gruppe 2. Der Auftakt verlief für sie nach Maß. Als einziges Team des Turniers gewannen sie alle vier Vorrundenspiele und sicherten sich damit die maximale Ausbeute von zwölf Punkten. Gegen Deutschland 2 mit Torben Noatnick und Leon Mambk vom RSV Großkoschen setzten sie sich mit 4:2 durch. Auch gegen die späteren Europameister aus Tschechien behielten sie mit 3:1 ganz klar die Oberhand. Es folgten ein souveräner 3:0-Erfolg gegen Frankreich mit Michel Luther und Romain Doell sowie ein deutlicher 5:0-Sieg gegen Schweiz 2 mit Dario und Luca Schönenberger. Besser hätte die Vorrunde für sie nicht laufen können und so zogen sie mit dieser makellosen Bilanz verdient ins Halbfinale ein. Spannend war es in ihrer Gruppe im Kampf um den zweiten Halbfinalplatz. Tschechien 2 und Deutschland 2 beendeten die Vorrunde mit jeweils sechs Punkten. Da die tschechische Mannschaft das bessere Torverhältnis aufwies, erreichte sie die nächste Runde und für Noatnick und Mambk bedeutete dies das vorzeitige Aus für einen möglichen Podiumsplatz. Auch in Gruppe 1 gab es packende Duelle. Hier kämpfte Deutschland 3 mit Christian Kropat und Raphael Seidel vom SV 1870 Großolbersdorf um den Einzug ins Halbfinale. Mit dem 4:3-Erfolg gegen Schweiz 1 mit Julian Manser und Mikka Roth und mit dem 2:3 Sieg gegen die Slowakei mit Martin Kobes und Jan Holar mussten sie sich gegen Österreich mit Max Schallert und Timo Lampert mit 8:2 und gegen Tschechien 1 mit David Petr und Michal Musil erneut mit einem 0:7 geschlagen geben.
Mit sechs Punkten belegte Deutschland 3 am Ende Rang drei und schied ebenfalls für den Podiumskampf aus. An der Spitze der Gruppe lagen Tschechien 1 und Österreich mit jeweils zehn Punkten. Das bessere Torverhältnis gab schließlich den Ausschlag zugunsten der tschechischen Mannschaft. Das Halbfinal wurde zum Radball Krimi. Hier wartete mit Österreich ein starker Gegner auf Pittner und Schwarzbauer. Trotz ihres überzeugenden Auftritts in der Vorrunde mussten sich nach einem spannenden und nervenaufreibenden Duell mit 2:4 geschlagen geben. Der Traum vom Europameistertitel war damit geplatzt.
Im zweiten, rein tschechischen Halbfinale setzte sich Tschechien 2 mit 4:2 gegen Tschechien 1 durch. Damit standen sich im Finale Tschechien 2 und Österreich gegenüber. Der Nervenkitzel blieb bis zum Schluss. Die Platzierungsspiele hatten es noch einmal in sich. Besonders das Spiel um Platz drei zwischen Deutschland 1 und Tschechien 1 entwickelte sich zu einem echten Nervenkrimi. Nach der regulären Spielzeit stand es 4:4, und auch die Verlängerung brachte keine Entscheidung. Im anschließenden Vier-Meter-Schießen lagen die Nerven blank auf der deutschen Fan Bank. Unser heimisches Duo Lenny Schwarzbauer und Sullivan Pittner kämpften bis zur letzten Spielminute um eine Medaille. Am Ende setzte sich Tschechien 1 knapp mit 4:3 Toren durch und sicherte sich so den dritten Platz. Im Finalspiel gewann Tschechien 2 mit Martin Konecny und Dominik Sabata gegen Österreich mit 2:1 und krönte sich damit zum U23-Europameister. Deutschland 1 belegte Platz 4. Im Spiel um Rang fünf setzte sich Deutschland 2 mit 6:2 gegen Deutschland 3 durch. Danach folgte die Slowakei, Frankreich und die Schweiz. Ein besonderer Tag für den Radballsport
Auch wenn es für das heimische Duo nicht für einen Platz auf dem Podium reichte, bot die U23-Europameisterschaft in Kamenz hochklassigen Radballsport und Spannung bis in die letzten Spielminuten. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie viel Einsatz, Teamgeist und Leidenschaft in dieser Sportart stecken. Der RFV 1900 Wiednitz bedankt sich ganz herzlich bei ALLEN Sponsoren, Unterstützern und Helfern, die diese Europameisterschaft möglich gemacht haben. Durch ihren Einsatz wurde der Wettkampftag zu einem besonderen Erlebnis für Sportler, Zuschauer und den gesamten Radballsport. Ein zusätzlicher Dank geht an die „Ostsächsische Sparkasse Dresden“ für ihr außergewöhnliches Engagement. Vielen Dank an alle, die diesen Tag unvergesslich gemacht haben!
Text: Chat GPT/Pittner
Fotos: Enrico Schneider Pixelwunder.de
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